Finde es schade und es macht mich auch wütend, sowas zu lesen. Leider scheint es immer mehr Auftraggeber zu geben, die versuchen, Texte für lau zu erhalten und sich damit noch eine goldene Nase zu verdienen. Am Anfang hatte ich sowas auch mal - und es ärgert mich heute noch. Dabei geht es mir nicht vordergründig um das Geld, sondern einfach um diese Ungerechtigkeit und dass man oftmals nichts dagegen unternehmen kann.
Vom Rechtlichen her würde ich sagen, dass der Kunde die Texte nur dann weiterverkaufen kann/darf, wenn er diese rechtmäßig (durch Bezahlen der Rechnung) erworben hat! Wenn man zum Beispiel geklaute Ware kauft und nichts davon weiß, darf man die auch nicht behalten, sofern das Ganze offiziell wird. Da hat man dann zwar den Schwarzen Peter, aber so ist das in Deutschland nun mal. Deswegen kann es dir zwar um die Agentur leid tun, aber eigentlich bist du im Recht.
Nur, ob es sich lohnt, deswegen einen Anwalt einzuschalten? Ist sicherlich eine Frage der Summe, aber auch des "Stolzes". Wenn das Ganze immer etwas einfacher wäre, würden viele sicherlich öfters gegen solche Betrüger vorgehen. Leider ist momentan der Aufwand bei sowas aber immer größer als der Nutzen! 