Holger Schossig
Karriere ist kein Wattepusten
Schreibwütig
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KSK oder private KV vor 11 Monaten, 3 Wochen
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Das Thema KSK hatten wir ja schon mal. Nun bin ich in einem Zwiespalt. Folgendes:
Die Beiträge bei der KSK sind ja abhängig vom Einkommen, das man jährlich angeben muss. Danach richtet sich der Beitrag. Das kann man sich selbst ja gut ausrechnen mit den 19,schlagmichtot %. So, ich habe im ersten Jahr natürlich eine Summe angegeben, die sehr weit unten angesiedelt war und weiß nun, dass das im zweiten Jahr nicht mehr geht. Hier muss ich mich ja an meine Werte von heuer halten. Was aber auch bedeutet, dass die Beiträge um das Doppelte steigen!
Nun bin ich schon am Überlegen, ob es sich nicht lohnen würde, eine private Krankenversicherung abzuschließen, die deutlich unter dieser Summe liegt und stattdessen in eine private Rentenversicherung zu investieren, was vermutlich mehr bringen würde, als die Beiträge in die Gesetzliche einzuzahlen.
Oder glaubt Ihr, dass es ein Fehler wäre, wenn ich den "Zuschuss" sausen lassen würde?
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Letzte Änderung: 18.09.2009 23:17 von Holger Schossig.
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Christian
Sicherheitsbeauftragter
Moderation
Beiträge: 2251
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Aw: KSK oder private KV vor 11 Monaten, 3 Wochen
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Ist es bei der KSK nicht egal, wie Du versichert bist, die bezahlen Dir nur die Hälfte dazu? Kannst Du Dich doch auch privat versichern, was sich oft wirklich mehr lohnt.
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Holger Schossig
Karriere ist kein Wattepusten
Schreibwütig
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Aw: KSK oder private KV vor 11 Monaten, 3 Wochen
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Ne, bei der KSK bist Du automatisch gesetzlich versichert! Außer, Du bist Berufsanfänger oder Höherverdienender. Aus der ersten Gruppe fall ich raus und in der zweiten bin ich noch nicht drin.
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Letzte Änderung: 19.09.2009 03:08 von Holger Schossig.
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Marion
Einsteiger
Beiträge: 63
Danksagungen: 3
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Aw: KSK oder private KV vor 7 Monaten, 2 Wochen
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Thema ist zwar schon älter, ich antworte aber trotzdem mal.
Ich stand auch vor einiger Zeit vor der Entscheidung. Ich hab mich aus verschiedenen Gründen für die gesetzliche Krankenversicherung entschieden:
1. Einmal privat, immer privat: Das ist insbesondere blöd, wenn man später mal Kinder hat und die dann eventuell auch alle privat versichert werden müssen. (So habe ich die Problematik verstanden. Verbessert mich, wenn das nicht zutreffen sollte.)
2. Die Beiträge bei der Privaten sind in jungen Jahren zwar in der Regel extrem günstig, später kann es aber teuer werden. Da hilft dann ein Basistarif auch nicht unbedingt viel, schließlich möchte man, wenn man privat versichert ist, in der Regel auch einige Vorteile gegenüber einer gesetzlichen Versicherung haben. Insbesondere dann, wenn man bereits jahrelang eingezahlt hat und dann in ein Alter kommt, in dem sich die Versicherung langsam bezahlt machen kann.
3. Die gesetzliche Krankenversicherung ist eine Solidargemeinschaft. Für manch einen mag auch das ein Grund sein. Bei mir ist das der Fall.
4. Ich war mit meiner gesetzlichen Versicherung immer sehr zufrieden. Konnte jederzeit Mitarbeiter anrufen, die meinen Fall schon kannten und so unkompliziert Infos einholen. Das kann natürlich bei einer privaten Versicherung genauso gut der Fall sein. Ein Wechsel erschien mir aber auch aus diesem Grund nicht zwingend erforderlich.
Sicherlich sollte man sich aber nicht alleine auf die gesetzliche Rentenversicherung verlassen. Hier gibt es aber genügend Optionen, mit denen man zusätzlich vorsorgen kann.
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Cora K.
Diskutierfreudig
Beiträge: 435
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Aw: KSK oder private KV vor 7 Monaten, 2 Wochen
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Um es mal im SEO-Textermurks zu formulieren: GKV und PKV haben Vor- und Nachteile Die wichtigsten Punkte hat Marion für die GKV bereits aufgeführt.
Der Basistarif der PKV entspricht dem Leistungskatalog der GKV, so dass nach der aktuellen Vertragsgestaltung nur noch ein erweiterter Top-Tarif der PKV lohnt. Die PKV bildet Altersrückstellungen. Top-Tarife der PV sichern Zugang zu modernen Behandlungsmethoden, zu Privatkliniken usw.
Ab 55 Jahren kann man nicht mehr aus der PKV in die GKV wechseln - nur in den Basistarif der PKV. Wenn es hart auf hart kommt, fallen Selbständige ohne gesetzliche RV aber ohnehin in ALG II und sind damit wieder krankenversichert.
Wichtig: Heute werden GKV und PKV so oft umgestaltet, dass nur ein Hellseher voraus sehen kann, welche Kasse langfristig geeignet sind. Die letzte Regierung hätte die PKV am liebsten abgeschafft, die jetzige agiert entgegengesetzt. In ZUkunft sind aber steigende Beiträge für GKV und PKV zu erwarten.
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Letzte Änderung: 27.01.2010 14:39 von Cora txt.
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Holger Schossig
Karriere ist kein Wattepusten
Schreibwütig
Beiträge: 1632
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Aw: KSK oder private KV vor 7 Monaten, 2 Wochen
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Die Gründe, die Du hier nennst, waren eigentlich auch ausschlaggebend für mich. Das war damals so ein Gedanke von mir, den ich wieder verworfen habe. Wenn man in der KSK drin ist, ist da schon eine gewisse Sicherheit da (auch wenn sie nur gefühlt ist). Zwar regt man sich jetzt wieder auf, dass die Gesetzlichen die Gebühren erhöhen, aber bei den Privaten steigen sie ständig. Wenn man alles zusammenrechnet, kommt man vermutlich auf dasselbe Endergnis.
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Aw: KSK oder private KV vor 7 Monaten, 2 Wochen
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@Holger
das stimmt
nicht ganz, die neuen PKV-Verträge haben alle fixe Beiträge. Ich zahle z.B. bei einem Einstiegsalter von 40 um die 200€ pro MOnat, allerdings mit Selbstbeteiligung 750€. Damit fahr ich aber immer noch erheblich günstiger als mit der GKV, bei der ich mittlerweile schon doppelt soviel zahlen müßte (rund 400€)
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Der Kopf ist rund, damit das Denken die Richtung wechseln kann.
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Rico
Einsteiger
Beiträge: 252
Danksagungen: 10
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Aw: KSK oder private KV vor 7 Monaten, 2 Wochen
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Da ich (noch) Student bin betrifft mich das Thema noch nicht. Aber ich überlege auch, was nach dieser Zeit kommt.
Was mich bei der GKV stört, ist, dass dort diese 1900 (und schlag mich tot) Euro als Grundlage genommen werden. Ich sehe gerade bei einem Bekannten, dass das große Probleme gibt, wenn man weit weniger verdient.
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Holger Schossig
Karriere ist kein Wattepusten
Schreibwütig
Beiträge: 1632
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Aw: KSK oder private KV vor 7 Monaten, 2 Wochen
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@Alexandra
Ich hatte mich ja mal mit meinem Versicherungsvertreter unterhalten und der meinte, dass im Laufe der Jahre die Beiträge in der PKV schon ansteigen. Außerdem ist man auch dort vor außerplanmäßigen Erhöhungen nicht sicher. Also ich bezweifel mittlerweile, ob man privat wirklich besser fährt. Aber es kommt sicherlich auch auf den Tarif, die Vorerkrankungen (das ist ja gerade bei den Privaten sehr wichtig, die können Dich ablehnen, die GKV darf das nicht) und eben auch das Alter an. Ich fahr derzeit mit der KSK ganz gut.
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Gabi
Diskutierfreudig
Beiträge: 361
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Aw: KSK oder private KV vor 7 Monaten, 2 Wochen
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Also Privat kommt für mich so lang nicht in Frage, wie ich Kinder mitversichert habe. Das wäre viel zu teuer.
Ich finde privat nicht wirklich günstig. Klar ist das Grundpaket preiswert, aber wenn ich da alles rein will, was ich bei der freiwilligen KV drin habe, ist nix mehr mit preiswert.
Ach PS: Durch meine Vorerkrankungen und Migräne komme ich eh in eine hohe Tarifklasse.
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Letzte Änderung: 27.01.2010 16:44 von Wilde.Traeume.
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