Ein Texter hackt dem anderen ein Auge aus
Heute bin ich auf einen Blogbeitrag eines Texters aufmerksam geworden, auf den ich an dieser Stelle kurz eingehen möchte, weil der Beitrag einen Wettbewerber in für mich absolut unprofessioneller Art und Weise versucht zu schädigen.
Es geht um einen Beitrag des Blogs von Contentprofis.com, Betreiber ist Michael Böning, der offensichtlich auch Autor des Blogbeitrags ist. Der Beitrag findet sich unter www.unique-content-blog.com/?p=90 und ist betitelt mit „Contentprofis haben nichts mit Content-Profis zu tun“.
Herr Böning von contentprofis.com möchte sich mit diesem Beitrag von einem Wettbewerber ähnlichen Namens distanzieren, den content-profis.de. Beide sind übrigens nicht nur Texter, sondern auch Konkurrenten in den Google-Suchergebnissen, wenn man „content profis“ eingibt. Hier sieht man schön, wie wichtig ein „uniquer“ Firmenname ist.
Zitat aus dem Blogbeitrag von Michael Böning:
Denn aus der Hand der Contentprofis.com wird es sicherlich keine grammatikalisch falschen Texte a la:
“Berlin – lebendige Metropole und beliebtes Touristenziel, dass Freunde zahlreicher Museumsbesuche genauso anzieht wie den Nachtschwärmer.”
geben.
Aus diesem Grund nochmals der Hinweis, die Contentprofis.com – Wahre Profis in Sachen unique content – haben nichts mit dem Schreibbüro Content-Profis.de aus Duisburg zu tun!!!
Ein Korrekturdurchgang hätte dem Beitrag des Contentprofis Herrn Böning vielleicht ganz gut getan, meine persönliche Meinung.
Wettbewerber öffentlich derart herabzusetzen, bzw. es zu versuchen (und es dann scheinbar selbst nicht einmal richtig zu machen), sorry, aber das halte ich für unter aller Kanone, wirklich. Daher auch dieser Blogbeitrag.
Ein „Profi“ hat so etwas nicht einmal ansatzweise nötig.
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So, und nun noch eine kleine Geschichte am Rande, die sich vorhin zugetragen hat - ich bin gerade so in Schreiblaune. Da hat sich nämlich hier auf texter.me jemand unter anonymem Namen angemeldet und folgenden Blogbeitrag hinterlassen, den ich sofort löschen musste, hier aber zensiert darstelle.
„Warnung vor den ************“
Hallo ihr Texter,
bitte fallt nicht auf die ************ rein! Die Firma ************ arbeitet immer mit dem gleichen Trick: Sie stellen Texter ein und lassen sie so viele Texte wie möglich pro Tag schreiben. Diese Texte werden dann weiterverkauft, das Geld dafür bekommt die Firma selbstverständlich ausbezahlt. Doch die Firma zahlt ihre Texter nicht aus. Entweder verzögern sie die Auszahlung um Monate oder sie zahlen gar nicht. Fragt man bei den ************ telefonisch oder per Mail nach seinem Geld, bekommt man beleidigende und unverschämte Antworten.
Viele Texter resignieren und verzichten auf ihr Geld. Die Firma ************, und vor allem der Inhaber Herr ******, verdient gut mit dieser fiesen Masche. Also fallt bitte nicht auf sie rein!
Habt ihr bereits Erfahrungen mit dieser kriminellen Firma gemacht? Dann wendet euch an uns unter: ************@web.de
Je mehr Menschen sich melden, umso mehr Druck können wir gemeinsam auf Herrn ****** ausüben, damit jeder zu seinem Recht kommt!
Hier gibt es aus meiner Sicht zwei Möglichkeiten: Entweder möchte jemand a) mit aller Macht diese Firma schädigen. Oder er ist b) selbst ein Geschädigter und möchte ehrlich warnen. Wie dem auch sei, solche Beiträge kann ich hier leider nicht veröffentlicht lassen, das fällt nur auf mich als Betreiber von texter.me zurück.
Schreibt mir Eure Meinung (aber bitte 100 % sachlich). Was denkt Ihr, wie weit darf man gehen, wenn einem der Wettbewerb „auf den Nerv“ geht? Ist es in Ordnung, solche Blogbeiträge wie den von Michael Böning, den „Contentprofi“, zu veröffentlichen? Falls Herr Böning diesen Beitrag hier je liest, würde ich mich natürlich auch über einen Kommentar von ihm freuen.
Über den Texter
Die Blognotiz Ein Texter hackt dem anderen ein Auge aus wurde verfasst und auf texter.me veröffentlicht von Christian (Online-Redakteur, Affiliate und Unternehmer).
Besuche auch die Website von Christian: http://www.texter.me



Kommentare
ich bin zufällig auf diese Seite gekommen! Ich bin Texter und wurde leider auch von ******* ******** betrogen! Ich warte immer noch auf mein Geld! Seit mehr als 10 Jahre arbeite ich als freier Texter. Ich habe somit sehr gute Kontakte zu anderen Textern und zu vielen Auftraggebern. Ich kenne einige Leute die von Herrn ******* betrogen worden!
Das diese Texter sauer sind ist doch mehr als verständlich. Ich glaube nicht, dass jemand die ******* absichtlich schädigen will! Wieso auch? Solche Agenturen schaden sich doch selber. Das Dschungelcamp lässt grüssen!
Viele meiner Auftraggeber haben auch von den ******* Texte bezogen. Das werden sie in Zukunft nicht mehr tun! Ich ziehe meinen Hut davor und werde darin bestärkt, dass am Ende die Ehrlichkeit siegt. Mittlerweile laufen Anzeigen gegen die ******* und Inkassobüros versuchen vergeblich Geld einzutreiben. Das ist alles nachweislich und man kann es sogar im Internet nachlesen. Schlimmer finde, dass Leute trotz dieses Wissens (Texterflotte und Bloggerjobs) die Anzeigen der ******* weiter schalten und dort immer noch Texte beziehen. Diese Leute handeln unverantwortlic h. Wie kann den solch eine Agentur noch Aufträge bekommen! Wie blöd sind denn die Texter, die immer noch für die ******* tätig sind. Nur gemeinsam kann man solche Betrüger dingfest machen.
In diesem Sinne!
[Moderation: Wieder Namen entfernt. Den nächsten Beitrag, der Namen in Verbindung mit Betrugsvorwürfe n enthält, veröffentliche ich nicht.]
na das geht eben einfach nicht - da hat eben jemand doch nicht so viel Stil...
[Moderation: Name raus]
ich kann vor Herrn ********* und den ************** nur warnen. Wir sind eine Gruppe von Textern, Redakteuren und Journalisten. und haben regelmäßig Texte an Herrn ************* geliefert. Bezahlt hat er die Texte aber nie! Wir haben uns zusammengeschlo ssen und werden rechtlich gegen Herrn ********** vorgehen!
Ein guter Rat an alle Kollegen: Lasst die Finger davon!
Viele Grüße
Carina Tietz
[Moderation: Name raus]
ich bin freie Journalistin und Texterin.Ich habe für Herrn ********* und die ************ gearbeitet. Bis heute warte ich vergebens auf eine Bezahlung.Ich habe mittlerweile ein Mahnverfahren eingeleitet! Ich kann nur warnen!
In diesem Sinne!
[Moderation: Name raus]
Na klar. Wollt' dich nur ein bisschen piesacken. :)
@Ursula: Menno, du weißt doch was ich meine...:-) Ungefähr das, was Michael ganz am Anfang schrieb.
Mir stellt sich dabei immer die Frage, ob man das darf. In einer "richtigen Werbung" eher nicht. Aber man muss sich nicht immer so viele Gedanken um andere Leute machen.
Das können doch auch künftige Kunden lesen. Ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, das es nur darum ging, andere zu warnen.
Ich hätte lieber dort im Blog kommentiert, statt den Beitrag hier zu schreiben, aber das geht ja leider nicht ohne Anmeldung.