Effizientes Arbeiten

Ein ganz normaler Tag

Bekanntlicherweise haben Selbstständige und Studenten etwas gemeinsam: Sie dürfen aufstehen, wann sie wollen und müssen sowieso nie "richtig" arbeiten. Mein Gott, haben die es gut. Würde man es glauben.

Ein Vorteil ist allerdings de facto gegeben: Die freie Einteilung der Zeit. Wer dagegen einen 8-17 Uhr-Job hat, kann schnell mal in Verlegenenheit kommen, wenn das Auto um 11.30Uhr in die Werkstatt gebracht werden muss, das heiß ersehnte Paket zwischen 13 und 16 Uhr eintreffen soll oder der Telefontechniker, der bereits vor vier Wochen kommen sollte ein Zeitfenster von 10 bis 18 Uhr angibt. Tja, wer wird dann wohl gefragt, ob er vielleicht aushelfen könne? Richtig! So auch vor zwei Tagen eine Anfrage an mich. Kurz nach der Tagesschau klingelt das Telefon mit unbekannter Nummer. An beiden Tatsachen lässt sich für mich unschwer erahnen, dass meine Mutter sich dahinter verbergen wird. Zögernd nehme ich den Hörer  ab. Nicht, weil ich meine Mutter nicht mag, ganz im Gegenteil. Sondern weil ich ganz genau weiß, dass meine Mutter mich vor allem anruft, wenn sie kurz vor einem Panikanfall steht (der bereits auftreten kann, wenn der Hund nicht zur richtigen Uhrzeit aus seinem Napf gefressen hat). Ich drücke also den grünen Hörer meines Telefons und liege mit meiner Trefferquote bei 100%. Bevor ich die Chance habe einen "Guten Abend" zu wünschen, ist die Klageliste groß. "Wie soll ich das nur alles schaffen. Morgen kommt der Ölmann. Zwischen 8 und 12 Uhr. Ich kann mir doch deswegen nicht freinehmen. 5 Kolleginnen fehlen. Das geht gar nicht. Dein Bruder muss auch arbeiten. Wir arbeiten ja schließlich alle (Ich überhöre den vorwurfsvollen Unterton). Aber wenn ich morgen kein Öl bekommen, dann kann ich nicht mehr warm duschen. Und es wird doch abends jetzt schon immer so schnell kalt. Und..." Ich unterbreche Sie, sage einfach ja und lege direkt auf. Mehr zu sagen ist meiner Meinung gerade nicht nötig. Es dauert keine drei Minuten, da erhalte ich eine sms: Danke Schatz, dass Du morgen den Ölmann ins Haus lässt. Lieb von Dir. Sei nicht immer so zickig. Kuss, Deine Mama. Kurze Zeit spätere eine weitere sms: Und sei bitte pünktlich. Das Öl kann ab 8 Uhr geliefert werden. Genervt lege ich das Handy weg und organisere den nächsten Tag um. Eigentlich kein Drama. Muss nur schauen, wie ich es schaffen werde, den Hund dazu zu bringen ab heute Nacht bis morgen gegen 13Uhr kein Pipi mehr machen zu müssen, mein Kind in den Kindergarten zu bringen (welcher um 8 Uhr öffnet) und es dann schaffen in 0 Minuten 35 km bis ins Elternhaus zurückzulegen. Falls der Ölmann schon um 8Uhr kommt.

Mobiles Büro

Um kurz nach 8 erreiche ich das im Übrigen wirklich eiskalte Haus. Ich koche mir einen Tee, klappe den Laptop auf der Küchentheke auf und will gerade die ersten Buchstaben in mein Dokument tippen als es klingelt. Hervorragend, denke ich. Der Ölmann ist wirklich pünktlich. Weit gefehlt. Ich öffne die Tür und erkenne den Vater der Freundin meines Bruders (kompliziert ausgedrückt, aber die korrekte verwandtschaftliche Bezeichnung). "Ich soll das Auto meiner Tochter anmelden. Die Schilder liegen hier irgendwo im Haus und alle benötigten Dokumente auch. Kannst Du die mir bitte geben? Gerne. Doch wo sind sie nur. Im Wohnzimmer finde ich einen Zettel meines Bruders: "Liebe Schwester. Zur Anmeldung des Autos werden folgende Dinge benötigt." Es folgte eine Auflistung sowie eine Häufchenansammlung diverser Dokumente. Ein letzter Satz "Bitte erkläre das alles noch mal meinem Schwiegervater in spe. Sonst klappt das nicht." Na klar. Kein Problem. Habe ja Zeit. Ich übergebe alles mit der jeweilig passenden Erklärung. Also genauer gesagt erkläre ich mehrmals. Als dies geschafft ist, bleibt der Vater der Freundin meines Bruders jedoch stehen. Rührt sich einfach nicht vom Fleck. Der Höflichkeit halber (die innerlich direkt verfluche) frage ich nach, ob er einen Kaffee trinken möchte. "Gerne" bekomme ich zur Antwort. Ich bereite den Kaffee vor und bekomme gratis noch eine intensive Erklärung zu den Problemen "Blutzucker", "niedrige Lebenshaltungskosten in Thailand" sowie "Angst vor schwarzen Hunden". Er schaut auf die Uhr und bemerkt, dass er nun gar keine Zeit mehr habe, er müsse schließlich das Auto anmelden. Die Tür fällt ins Schloß. Ich atme tief und setzte mich wieder an den Laptop.

Es klingelt

Ich freue mich. Das kann ja nun nur der Ölmann sein. Danach kann ich dann ins Büro fahren und in Ruhe arbeiten. So weit mein Plan. Doch wie ist das mit den Plänen und dem Leben? Oft passen sie nicht zusammen. Denn wer steht da vor der Tür? Der Briefträger. Ein sehr freundlicher Mann, doch der deutschen Sprache nicht perfekt mächtig versuche ich rund 25 Minuten zu erklären, dass er an einer falschen Adresse gelandet ist, doch er bleibt hartnäckig und hält mir ununterbrochen einen Stift zur Unterschrift hin. Ich bin kurz davor, einfach zu unterschreiben, das Paket anzunehmen und es später selbst zum richtigen Adressaten zu bringen, da sieht der Postträger die Hausnummer, schüttelt den Kopf und sagt "Nix richtig", schaut mich verärgert an und verschwindet ohne Gruß im Auto. Ok, auch geschafft. Noch bevor ich wieder ins Innere des Hauses gelange, höre ich ein Auto in den Hof fahren. Noch immer ist meine gute Hoffnung nicht zerstört. Das kann jetzt nur der Ölmann sein. Sobald ich das Auto  in den Hof biegen sehe stellt sich Ernüchterung ein. Kein Ölmann. Dafür ein glücklich wirkender Schwiegervater in spe meines Bruders: "Das Auto ist angemeldet. Da wird sich meine Tochter freuen. Jetzt muss ich aber los (drückt mir dabei den Unterlagenberg in die Hand), ich habe so lange beim TÜV anstehen müssen, dass ich jetzt wirklich keine Zeit mehr habe. Tschüß!". Ich freue mich natürlich auch, dass das Auto angemeldet ist. Noch schöner wäre es aber, nun endlich mal mit meiner Arbeit zu beginnen.

Die Hoffnung stirbt zuletzt

Ja, es gelingt mir diesmal. Ich schreibe ganze vier Sätze. Dann klingelt es aber wieder. bevor jetzt Mutmaßungen entstehen: Nein, es ist nicht der Ölmann. Natürlich nicht. Der langjährige Partner meiner Mutter, der seit einigen Wochen das Haus nur noch von außen zu Geischt bekommt, steht bedrückt mit Pudelblick vor der Tür. "Würde es Dir was ausmachen, mich reinzulassen und mir ein Brot zu machen. Jahrelang hat doch immer Deine Mutter eingekauft, jetzt weiß ich nicht, was man so braucht." Nicht zu fassen. In meine aufkommende Wut mischt sich ein riesengroßer Anteil Mitleid. Wer mit knapp 60 nicht weiß, dass es Brot beim Bäcker und Wurst beim Metzger zu kaufen gibt, ist schon eine arme Haut. Es gibt drei Wurstbrote, einen Apfel und eine Milschnitte. Er sagt danke und murmelt was von "Bitte nichts zu Deiner Mutter sagen". Ja glaubt er denn, ich bin lebensmüde? Ich setze mich also wieder an den Laptop und... Nein. Es klingelt nicht. Keiner da. Niemand. Ich kann schreiben. Sagen wir besser ich könnte. Denn durch die vielen Unterbrechungen habe ich meinen roten Faden im Kopf verloren und weiß nicht mehr genau, wo und wie ich meinen Absatz weiterführen soll. Langsam kommt die Erinnerung zurück, ich bin höchst konzentriert und plötzlich zu Tode erschrocken. Am Fenster klopft es dermaßen laut. Nach dem Klopfen eine schimpfende Stimme:" Jetzt machen Sie doch mal die Tür auf. Ich bringe das Öl. Ich habe diesen Hof hier ewig gesucht. Ich fahre hier schon seit einer Stunde rum. Ich habe schließlich nicht ewig Zeit." Bemüht um ein freundliches Lächeln, öffne ich die Tür und bitte den entspannten Mann zu den Öltanks. Das ganze dauert nur eine halbe Stunde, ich gehe zurück zu meinem Laptop und bin absolut erfreut, dass nun nichts mehr passieren kann. Dann schaue ich jedoch auf die Uhr und stelle fest, dass ich gleich los fahren muss, um mein Kind pünktlich aus dem Kindergarten zu holen. Abends muss ich nun leider eine Extra-schicht einlegen. Nachdem mein Kind seelig schläft, setze ich mich an den Schreibtisch. Mein Mann schaut auf die Uhr und sagt:" Ich verstehe nicht, dass Du jetzt noch arbeitest. Du hattest doch den ganzen Tag Zeit. Am besten machst Du mal ein Seminar, in dem man lernt wie man effizient arbeitet."

Ich stehe auf, schließe einfach die Tür und bleibe stumm. Warum ich keinen Tobsuchtsanfall bekommen habe, ist mir selbst im Nachhinein noch ein Rätsel.

 

 

 

 

Über den Texter

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Die Blognotiz Effizientes Arbeiten wurde verfasst und auf texter.me veröffentlicht von Sabrina Ha. (freie Texterin / Journalistin). Mehr Infos über Sabrina Ha. gibt es im Branchenverzeichnis: Agentur Textperle, eingetragen in der Kategorie PR-Texter.
Besuche auch die Website von Sabrina Ha.: http://www.agentur-textperle.de

Kommentare 

 
#36 Annika 2010-10-14 14:57
Abgesehen von kleinen Fehlerchen finde ich deine Story recht amüsant :-) Danke!
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#35 Ursula Martens 2010-10-14 12:02
Zum Erdbeerkuchen lade ich euch gern ein, weil ich Erdbeerkuchen kann.

Längere Geschichten dagegen wird es von mir nicht geben. Ganz einfach, weil ich das Genre nicht beherrsche und es mir keinen Spaß macht. Das eine ist die Ursache, das andere die Wirkung.

Ich schreibe lieber kurze Stories, die eine wahre Begebenheit zugespitzt wiedergeben. Lesen und kommentieren mag man das auf meinem Blog www.blogdevil.de und gelegentlich auch bei Twitter.

Sabrina, deine Haltung zu den Kommentaren finde ich sehr professionell. Ich habe mich schon oft zurückgehalten bei anderen Blogbeiträgen, die ich nicht besser sondern schlechter fand. Aber du trägst es mit Würde und Gelassenheit. Danke!

Meine Meinung ist eh nicht das Maß aller Dinge, sondern nur ein kleines Hirngespinst, das sich ungefragt in meinem Kopf breit macht. Und außerdem besagen Anfängerfehler rein gar nichts über deine zukünftige Entwicklung.

Wenn ihr es nun also genau wissen wollt, ist der Text für mich voller Klischees und Redewendungen, die "zu oft gesehen sind".

Hat mal jemand „Das Superweib“ von Hera Lind gelesen? Aufgrund des Hypes hatte ich mich dazu vor Jahren einmal hinreißen lassen. Fürchterliches Hausfrauen-Geschwätz. Simpel und lieblos geschrieben und voller Wiederholungen.

"Unschwer erahnen", "aufkommende Wut", "stellt sich Ernüchterung ein", "seelig schläft" und so weiter, die ganzen Uhrzeiten und Prozentzahlen im ersten Textblock machen mich kirre. Mir fehlt der Witz, einen Spannungsbogen erkenne ich nicht. Hat mal jemand die "ichs" gezählt?

Auch die äußere Form ist wichtig. Ein Text muss gut aussehen. Hier sind die vier langen Blöcke schon auf den ersten Blick abschreckend. Das sollte man seinem Werk nicht antun.

Die Interpunktion beeinflusst den Lesefluss und kann Spannung erzeugen. Hier behindert sie den Lesefluss.

Ich schreibe dazu keine PM. Außer, mir schickt jemand einen Text per PM. Wer etwas in einen kommentierbaren Blog einstellt, sollte sich darauf einstellen, Kommentare zu erhalten.
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#34 Nicola Dülk 2010-10-14 10:57
Die Diskussion sollte hier http://tinyurl.com/386v7zx weitergeführt werden.
Andrea hat es auf den Punkt gebracht. Ich denke es reicht hier dann auch
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#33 Andrea Schichel 2010-10-14 10:35
Also ich sehe schon scharfe Kritik.
Natürlich schmeckt mir auch ab und an der Kuchen vom "Bäcker" nicht. Aber kann ich dies dann nicht auch in irgendeiner Form freundlicher zum Ausdruck bringen?
Für mich läuft das insgesamt unter der Bezeichnung -Umgangsformen-.
Ehrlich gesagt habe ich den Eindruck, dass es hier nur einige wenige Leute gibt, die bezogen auf die Qualität ihrer Arbeit „über den anderen“ stehen. Alle anderen bewegen sich für meine Begriffe auf einem ähnlichen Niveau. Plus/Minus. Jeder macht seine Arbeit so gut es geht und kann bestenfalls gut davon leben.

Mal am Rande erwähnt.......Ich habe einen Freund, welcher schon einige Bücher veröffentlicht hat, Podiumsdiskussi onen hält etc. – aber noch niemals ist seine Kritik an meiner Arbeit derart entwürdigend ausgefallen.
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#32 Bettina Eisenschmidt 2010-10-14 09:10
Ich suche vergebens scharfe Kritik in den Kommentaren ...
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#31 Michael Lang 2010-10-14 08:21
Um den Erdbeerkuchen aufzugreifen:

Kann man den Geschmack des Kuchens beurteilen, wenn man sich weigert, davon zu kosten? Das kann man hin- und herdrehen. Ich habe auch nichts davon gesagt, dass jemand schreiben können MUSS. Ich würde lediglich auch mal von anderen gerne Texte lesen. Deshalb ist noch lange niemand gezwungen, diesem Wunsch nachzukommen ;-)
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#30 Julia Weise-Holtgräwe 2010-10-14 08:14
zitiere Michael Lang:
Ich meine Dinge wie dieses hier, Christian:

zitiere Ursula Martens:
Uu... einen Text, der mit "Bekanntlicherwe ise" beginnt und dazu scheinbar nirgendwo endet, lese ich nicht.


Natürlich darf jeder Kritik äußern und selbstverständl ich muss niemand selbst eine Geschichte schreiben. Mich interessiert eben, wie beispielsweise Ursula eine Story schreiben würde. Speziell bei dieser Aussage darf ich ja von enormem Know-How ausgehen.


Muss man das wirklich? Wenn ich einen Erdbeerkuche kritisiere, weil er einfach scheußlich schmeckt, muss ich den Kuchen dann wirklich selbst besser backen können oder darf ich dem Bäcker durchaus zumuten den Kuchen besser zu machen?
Und dieses Beispiel kann man auf unzählige andere Lebensbereiche anwenden.

Ich finde die Geschichte schön, fehlende Absätze lassen sie ein bisschen schwer lesen, wieder erkannt habe ich mich an einigen Stellen auch.

Zitat:
Nochmal zum Text.... dieser Text wurde nicht für mich geschrieben und muss mir diesbezüglich auch nicht gefallen.


Ich glaube schon, dass der Text auch für uns alle hier geschrieben wurde, er muss dir nicht gefallen, das stimmt.
Sabrina ist aber sicherlich auch nicht davon ausgegangen, dass sie mit ihrem Text alle Leser positiv anspricht.

Ich sehe hier keine "scharfe" Kritik, sondern lediglich hilfreiche.

Grüße
Julia
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#29 Michael Lang 2010-10-14 07:49
Ich meine Dinge wie dieses hier, Christian:

zitiere Ursula Martens:
Uu... einen Text, der mit "Bekanntlicherwe ise" beginnt und dazu scheinbar nirgendwo endet, lese ich nicht.


Natürlich darf jeder Kritik äußern und selbstverständl ich muss niemand selbst eine Geschichte schreiben. Mich interessiert eben, wie beispielsweise Ursula eine Story schreiben würde. Speziell bei dieser Aussage darf ich ja von enormem Know-How ausgehen.
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#28 Christian 2010-10-14 07:34
zitiere Michael Lang:
Ungeachtet meiner persönlichen Meinung zu Sabrinas Geschichte würde ich gerne doch auch von ihren schärfsten Kritikern eine Geschichte lesen. Wie schreibt IHR denn? Mich interessiert der Vergleich.

Das kann man nicht einfordern, man muss nicht selbst schreiben können/wollen, um zu kritisieren. Und wo gibt's hier "scharfe" Kritiken? Aber das könnten wir in einem entsprechenden Fred auch diskutieren.
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#27 Michael Lang 2010-10-13 21:54
Diese Geschichte ist amüsant, kurzweilig und ja, ich habe mich in manchen Passagen wiedergefunden. Als Leser finde ich diese Geschichte gelungen. Stil und/oder grammatikalisch e Fehler sind mir beim Lesen recht egal, zumal es nicht so übertrieben viele Fehler sind, dass der Text unleserlich werden würde.

Sabrina ist sicherlich nicht Jason Dark oder Stephen King, aber darauf legt sie sicherlich auch keinen Wert. Ungeachtet meiner persönlichen Meinung zu Sabrinas Geschichte würde ich gerne doch auch von ihren schärfsten Kritikern eine Geschichte lesen. Wie schreibt IHR denn? Mich interessiert der Vergleich.
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#26 Gottfried Gas 2010-10-13 20:20
Die Geschichte ist amüsant.
Und zum Rest - lass' dich nicht entmutigen!
Nehmerqualitäte n sind gefragt!
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#25 Anja Bergler 2010-10-13 20:18
Muss man denn jeden Text hier im Blog gleich zerrupfen? Es war ne Erzählung aus dem Texterleben. Ich denke es haben sich viele auch in so einer Situation erkannt.

Beim ersten Lesen war es mir egal, ob ein Komma falsch gesetzt wurde oder Absätze drin sind. Ich fand die Geschichte interessant, hätte vielleicht das ein oder andere anders geschrieben, aber was solls? Es ist Sabrinas Geschichte und ihr Stil.

Es ist kein bezahlter Text und als Referenz wohl auch nicht gedacht (zumindest würd ich ihn mit den Kommentaren hier nimmer als Referenz verwenden wollen) ;)

Seid doch nicht immer so streng oder soll das hier ein Beurteilungsblo g werden? ;)

Ach ja, beim 2. Mal Lesen hatts mir mit dem Hintergrund schon gar keinen Spaß mehr gemacht :(
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#24 Sabrina Ha. 2010-10-13 19:55
Sehr interessant, was ein kleiner Schwank aus meinem Leben hier losgelöst hat. Erst mal lieben Dank an alle, die mich hier so schön verteidigt haben. Es freut mich zudem, dass die Geschichte auch vielen von Euch gefallen hat. Selbstverständl ich bin ich für konstruktive Kritik offen, insofern sie tatsächlich offen ist. Mit der Kritik an Rechtschreibung und Feinschliff bin ich einverstanden. Zu allen anderen Kommentaren möchte ich auf ein Zitat aus einem meiner Lieblingsfilme verweisen:"Ästhetik braucht seine Zeit!" :)
Und bevor damit jetzt wieder eine neue Welle losgelöst wird: Ihr dürft selbstverständl ich Eure Meinung unter meine Blogs schreiben, ob positiv oder negativ. Über das erste freue ich mich, das Zweite werde ich beherzigen oder so hinnehmen. Euch allen noch einen schönen Abend!
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#23 Ursula Martens 2010-10-13 19:06
Im Vergleich zu dem, was ich über den Text denke, war meine Anmerkung der reinste Kuschelkurs.

Potential und konstruktive Kritik hin und her. Das eine sehe ich nicht, das andere erspare ich uns.

Abgesehen davon schließe ich nicht aus, dass Sabrina ein nettes Mädel ist, und andere Texte vielleicht ganz prima schreibt.

Edit: Außerdem ist es ein Unterschied, ob man ein Werk in den öffentlichen Raum stellt oder im Forum nach der Meinung zu einem Text fragt. Im zweiten Fall sucht man Unterstützung, weil man sich verbessern möchte und kann man mit allem Recht konstrutive Kritik erwarten.

Etwas, das man veröffentlich, betrachtet man als abgeschlossenes Werk und setzt sich der Meinung und Kritik aller Betrachter aus. Niemand ist dann verpflichtet, konstruktiv zu sein.
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#22 Cora K. 2010-10-13 18:58
zitiere Andrea Schichel:
Jetzt bin ich sprachlos! Wo bleibt der Mensch hinter diesem Text?


Keine Ahnung was Sabrina gerade macht. Ihre Person steht hier auch gar nicht zur Debatte.

Und ich hatte einfach keine Zuckerwatte da um meine Worte darin einzuwickeln.
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